
Das Walter Eucken Institut wurde am 11. Januar 1954, vier Jahre nach dem Tode Walter Euckens durch einige seiner Freunde und Schüler geründet. Als unabhängige Einrichtung betreibt das Institut wirtschafts- und sozialwissenschaftiche Forschung in der Tradition der Freiburger Ordoliberalen Schule. Dabei sind Fragen nach der Erhaltung und Weiterentwicklung einer marktwirtschaftlichen Ordnung Schwerpunkt der Untersuchungen.
Mit den dort betriebenen Aktivitäten wie Vorträgen, wissenschaftlichen Tagungen und Veröffentlichungen möchte das Institut die Grundlagen und Prinzipien einer solchen Ordnung in der Öffentlichkeit verdeutlichen und somit das Verständnis für wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge fördern.
Von Beginn an erhielt diese Idee Unterstützung von höchster Ebene: Der damalige Wirtschaftsminister Ludwig Ehrhard trieb die Gründung mit voran. Nobelpreisträger Friedrich A. von Hayek war von 1964 bis 1970 Vorstandsmitglied und ab dann bis zu seinem Tod im Jahr 1992 Ehrenpräsident des Instituts. Von 2003 an hatte James M. Buchanan († 2013), ebenfalls Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften, dieses Amt inne.