Profil des Instituts

Das Walter Eucken Institut wurde vier Jahre nach dem Tode Walter Euckens von einigen seiner Freunde und Schüler und mit der Unterstützung des damaligen Wirtschaftsministers Professor Dr. Ludwig Erhard am 11. Januar 1954 in der Rechtsform  eines Vereins in Freiburg im Breisgau gegründet. Professor Friedrich A. von Hayek war von 1964 bis 1970 Vorstandsmitglied und von 1970 bis zu seinem Tode Ehrenpräsident des Instituts. Entsprechend der im Jahr 2002 neugefassten Satzung sind Organe des Vereins der Vorstand, das Kuratorium und die Mitgliederversammlung. Anlässlich des 50-jährigen Gründungsjubiläums wurde Nobelpreisträger Professor James M. Buchanan zum Ehrenpräsidenten des Instituts ernannt.

Ehemaliger Wohnsitz Walter Euckens und gegenwärtiger Standort des Instituts.

Das Walter Eucken Institut ist eine unabhängige Einrichtung, die sich wirtschafts- und sozialwissenschaftlicher Forschung widmet, insbesondere der Untersuchung von Problemen, deren Lösung für die Erhaltung und Weiterentwicklung einer marktwirtschaftlichen Ordnung von grundsätzlicher Bedeutung ist. Mit seinen Vorträgen, wissenschaftlichen Tagungen und Veröffentlichungen setzt sich das Institut zum Ziel, die Grundlagen und Prinzipien einer solchen Ordnung in der Öffentlichkeit deutlich zu machen und das Verständnis für wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge zu fördern.

Hauptziel des Instituts ist es, als ein Kompetenzzentrum in ordnungspolitischer und ordnungsökonomischer Grundlagenforschung zu fungieren und durch geeignete Veranstaltungen ordnungspolitisches Denken in die öffentliche Diskussion einzubringen. Besonderes Gewicht in der Arbeit des Instituts wird nicht nur der systematischen Verbindung der Forschungstradition der von Walter Eucken und Franz Böhm begründeten Freiburger Schule mit der evolutorischen Ordnungsökonomik F.A. von Hayeks und der modernen konstitutionellen Ökonomik J.M. Buchanans eingeräumt, sondern auch der Ausrichtung des ordnungspolitischen Forschungsprogramms auf Fragen der internationalen Wirtschaftsordnung und der Wirtschaftsverfassung Europas.

Efahren Sie mehr über die Freiburger Tradition der Ökonomik.

Aktuelle Veranstaltungen

23.Februar: Vortrag Gerhard Stratthaus

Eine Zusammenfassung des Vortrags von Finanzminister a.D. Gerhard Stratthaus MdL:

Der Euro war und ist ein politisches Projekt

Nach dem zweiten Weltkrieg wollten die westlichen Siegermächte Deutschland auf alle Zeit...

23. Januar: Vortrag Dr. Günter Grosche

BegrüßungProfessor Dr. Lars P. Feld (Walter Eucken Institut Freiburg)VortragSchuldenkrisen in Euroland: Ursachen und LösungswegeDr. Günter Grosche (Exekutivdirektor des IWF a.D.)

 

Diskussion Montag, 23. Januar 2012, 18 Uhr...

Publikationen

Neues Diskussionspapier

Viktor J. VanbergHayek in Freiburg

 

Alle Diskussionspapiere

Readings Juniorenkreis Publizistik 2011

 

Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft e.V. in Verbindung mit der Friedrich A. von Hayek-Stiftung für eine freie Gesellschaft

Juniorenkreis Publizistik: "Möglichkeiten und Grenzen der Ökonomik"11. bis 13. Dezember...

Neue Diskussionspapiere

Viktor J. Vanberg:Moral und Wirtschaftsordnung: Zu den ethischen Grundlagen einer freien Gesellschaft

Peter Bernholz:Politics, Financial Crisis, Central Bank Constitution and Monetary Policy

Hans Tietmeyer:Soziale...