
Was ist der Westen?
Die Genese der abendländischen Zivilisation.
Walter Eucken Institut,Untersuchungen zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik Nr. 49.Tübingen: Mohr Siebeck 2005, 146 Seiten.Aus dem Französischen übersetzt von Dr. Karen Ilse Horn.
Der Begriff des „Westens“ schwingt heute bei allen Erörterungen großer geopolitischer Fragen mit. Dabei ist er ausgesprochen unscharf. Philippe Nemo, Professor an der École Supérieure de Commerce de Paris (ESCP-EAP) und Leiter des „Centre de recherche en Philosophie économique“ an der ESCP-EAP, unternimmt in diesem Buch mit Hilfe einer geschichtlichen Untersuchung den Versuch, den Begriff schematisch zu umreißen. Der Autor betrachtet die abendländische Kultur dabei nicht als ein Produkt des Zufalls und der Zwangsläufigkeit. Er erkennt in ihr vielmehr eine umfassende Aufbauleistung des Geistes, die von fünf Schlüsselmomenten strukturiert wird: die Erfindung der Polis und der Wissenschaft durch die Griechen, die Erfindung des Privatrechts und des Humanismus durch Rom, die ethische und eschatologische Prophezeihung der Bibel, die „päpstliche Revolution“ des elften bis dreizehnten Jahrhunderts und schließlich alles, was man gemeinhin als die großen demokratischen Revolutionen der Neuzeit bezeichnet. Diese fünf Entwicklungssprünge haben in dem Verhältnis zwischen der gesamten Menschheit und ihrem Umfeld einen Wandel ohnegleichen verursacht. Und deshalb trägt die westliche Zivilisation, auch wenn sie sich aus einer originalen Geschichte ergab, im wahrsten Sinne universelle Züge. Diese dürfen von Multikulturalismus und kultureller Vermischung, wie ihn heute viele Stimmen predigen, nicht ausradiert werden.
Prof. Dr. Viktor J. Vanberg:
Competition among Governments: The State’s Two Roles in a Globalized World
Prof. Dr. Viktor J. Vanberg:
Freiheit und Verantwortung: Neurowissenschaftliche Erkenntnisse und ordnungsökonomische...
Volker R. Berghahn:
Ludwig Erhard, die Freiburger Schule und das 'Amerikanische Jahrhundert'
zum download: Jahresbericht 2009
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„Wirtschaftskrise und Europa"
Professor Giulio Tremonti
(Minister für Wirtschaft und Finanzen der Republik Italien)
Zu dem Skript und den Bildern.