
Wettbewerb und Regelordnung.
Herausgegeben von Nils Goldschmidt und Michael Wohlgemuth. Mit einer Einführung von Hans Albert.
Untersuchungen zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik Nr. 55, Tübingen: Mohr Siebeck, 2008, 328 Seiten.
2009 unveränderte Studiunausgabe.
Erstmals werden in diesem Band bedeutende Aufsätze von Viktor J. Vanberg in deutscher Sprache zusammengestellt (hierbei auch Übersetzungen als deutsche Erstveröffentlichungen). Diese Arbeiten weisen Vanberg als einen der Hauptvertreter moderner Ordnungsökonomik und als entscheidenden Wegbereiter der Verfassungsökonomik aus. Durch sorgfältige Analysen und umsichtige Synthesen gelingt es Vanberg, die individualistische Sozialvertragstheorie in Anschluss an James Buchanan und den evolutorischen Liberalismus im Sinne von Friedrich A. v. Hayek konsistent zusammenzuführen und weiter zu entwickeln. Dabei erfahren Marktordnung und demokratischer Rechtsstaat jeweils auf Grundlage eines privilegienfreien Leistungswettbewerbs zugunsten souveräner Bürger eine anspruchsvolle normative Begründung. Durchaus in der Tradition auch der Freiburger Schule des „Ordo-Liberalismus“ leistet Vanberg die Begründung eines kohärenten individualistischen Ansatzes für die Sozialtheorie, aus der Steuerungsprinzipien für Markt und Politik gewonnen werden, die gerade auch auf wichtige ordnungspolitische Fragen konsensfähige Antworten anbieten.
Den 12 Beiträgen von Viktor J. Vanberg vorangestellt ist ein kurzes Vorwort der Herausgeber und ein Originalbeitrag von Hans Albert, der in das sozialwissenschaftliche Erkenntnisprogramm Vanbergs einführt.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort der Herausgeber
Hans Albert: Viktor Vanberg und das sozialwissenschaftliche Erkenntnisprogramm
I. Die ordnungsökonomische Perspektive
II. Wirtschaftsverfassung und Staatsverfassung
III. Das Paradoxon der Marktwirtschaft
IV. Wahrnehmung, Evolution und Marktprozess
Bibliographischer Nachweis
Personenregister
Sachregister
Hier finden Sie die Bilder des Vortrags von Dr. Günter Grosche.
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